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Stop von Lebensmittelverschwendung

Ungefähr ein Drittel aller Lebensmittel, die für den menschlichen Verzehr produziert werden, gehen verloren oder werden entsorgt – das sind 1.3 Milliarden Tonnen pro Jahr, und davon 88 Millionen Tonnen in der Europäischen Union. In industrialisierten Regionen wie hier findet diese Verschwendung zu 40% beim Konsumenten statt.

Werbekampagnen wie „Buy one get one free“ sprechen jeden von uns an. Aber schlussendlich ist doch keiner da, der das zusätzliche Dessert isst, das Ablaufdatum ist erreicht und das Essen wird weggeworfen.

Die Situation oben ist ein typisches Beispiel für Lebensmittelverschwendung in Industrieländern. Die Menge an Essen, die wirklich gebracht wird, abzuschätzen, ist eine Herausforderung, der sich heutzutage viele Haushalte stellen müssen. Um Zeit zu sparen werden Essensportionen standardisiert und Essens- oder Einkaufsplanung ist mangelhaft oder erst gar nicht vorhanden. Aber nicht nur am Ende der Nahrungskette, sondern auch mittendrin oder ganz am Anfang werden Lebensmittel verschwendet. Herausforderungen wie angemessene Viehhaltung, adäquate Lagerungs- und Transportbedingungen sowie die schwankende Nachfrage für spezielle Produkte verkomplizieren die Minimierung von Lebensmittelverschwendung entlang der Wertschöpfungskette.

Aber das muss das Ziel von uns allen sein! Lebensmittelverschwendung verursacht jährlich ökonomische Verluste von 940 Milliarden Dollar und 8% der Emissionen. Die Lebensmittelverschwendung entlang der Wertschöpfungskette zu vermindern ist deshalb als Ziel 12.3 der Nachhaltigen Entwicklungsziele festgelegt worden, welches alle Nationen dazu aufruft, Lebensmittelverschwendung bis 2030 zu halbieren. Dazu sollen klare Reduzierungsziele gesetzt, ein Prozess zum Messen der Ergebnisse entwickelt und schnell Aktionen ins Leben gerufen werden. Im Glauben an einen 3 – Schritte- Plan (Ziel, Maßnahme, Aktion) sollen die unternehmerische und zivile Gesellschaft weltweit zu Ehrgeiz, Mobilisierung und Beschleunigung der Prozesse animiert werden, um das Ziel 12.3 zu erreichen.

Wir haben schon damit begonnen, und Sie können das auch! Mit minimalem Aufwand kann Geld gespart und Lebensmittelverschwendung reduziert werden. Kleinere Portionen servieren, Übriggebliebenes einfrieren und Überreste aufbrauchen kann schon der erste Schritt dazu sein!

Wir bei ELFIN sind ebenfalls sehr engagiert, Lebensmittelverschwendung und dessen Einfluss auf die Umwelt zu reduzieren. Im März haben wir unseren jährlichen Social Day deshalb bei einer lokalen Lebensmittelausgabestelle in Köln verbracht, wo wir Essen mit nur kleinen Stellen vorbereitet und verteilt haben, um so Lebensmittelverschwendung zu verhindern und gleichzeitig Menschen in Not zu helfen.

Um Ihren Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung zu leisten, ist sich zu informieren der beste Weg dazu. Sie werden vielleicht niemals über manche Dinge nachgedacht haben, die sich so einfach in jeden Alltag integrieren lassen! Schauen Sie doch mal bei dieser Liste von der Europäischen Kommission vorbei, oder lesen Sie sich den genauen Unterschied zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum und „Aufbrauchen bis“ auf Lebensmitteln als einen ersten Schritt durch.